Glück im Moment

  • Brokkolirauschen

    Zurück im Brokkoli-Universum. Eine Zecke auf dem Rücken, ein leichter Sonnenbrand, ein eingerissener Fußnagel und immerhin jeden zweiten Tag die Unterhose gewechselt. Ich finde, das ist ein guter Schnitt für sechs Tage Sommerferien-Freizeit. Zurück im Brokkoli-Modus schnappt der Alltag sich direkt das größte Stück vom Bananenbrot. Es ist unfassbar, in welchem Tempo mein Sohn mein…

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  • ein Heiner Fest

    Unerwartet. Ich hatte heute so viel Spaß auf diesem Heinerfest. Eine Festivität, die ich normalerweise geflissentlich unbeachtet verstreichen lasse. Zu viele Menschen auf zu wenig Raum. Große Menschenansammlungen lösen bei mir Fluchtgedanken aus. Ich bewege mich ungern durch sie hindurch oder mit ihnen mit. Ich bin eher so am Rand, im Backstage, hinter der Bühne,…

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  • und täglich oder

    Täglich. Jeden Tag. Wiederholend. Zähneputzen. Gesicht waschen und eincremen. Küche aufräumen. Frühstück machen. Alle Termine der Kinder im Blick haben. Essen besorgen und Essen machen. Planen. Üben. Lächeln. Das Bett machen. Lüften. Die Blumen gießen. Den Müll runterbringen. Wäsche waschen. Den Tisch abwischen. Die Spüle sauber machen. Aufräumen. Grübeln. Nachdenken. Vergleichen. Verwundern. Bin ich anders?…

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  • Licht in Musik

    Hier, um mich. Brennend, leuchtend, flackernd, leise knisternd. Wachsend. Fließend. Vergehend. Am Ende, ein Duft. Dieses „frisch ausgepustete Kerze“ hält sich flüchtig lange im Raum. Wie ein Ton, der hell schwebt. Ich sitze. An einem Fuß ein Hausschuh, der andere Fuß nackt und ein bisschen kalt. Wo der zweite Hausschuh ist, das habe ich gar…

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  • flackernd

    Ein verhuschtes Gefühl. Schwebend, ganz leise streift es mich, lächelt vorübergehend und verflüchtigt sich so leise, wie es gekommen ist. Wie ein Duft, der einen überraschend erreicht und schwindelnd zurücklässt. Voller Erinnerung, satt von Aromen, und dennoch flüchtig. Ein Lächeln bleibt, auch wenn die Erinnerung nur verschwommen ist. Wie ich morgens, wenn ich ohne Brille…

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  • ein Leben als Geschirrhandtuch

    Besehen, in gegenwärtig vergessenen Momenten, gefühlt, im Vorübergehen. Schaufenster, die mein Sein spiegeln, ein alter Hut. Schilder, die auf Ferien hinweisen, ein Geschlossen im Sein, handgeschrieben. Noch echt. In der Bahn, ein junger Mann mit einem Cellokasten, mit einem Buch in der Hand. Wie ein Bild aus alten Tagen. Vormals, als ich Geschirrhandtücher kaufte, in…

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