Reflect & Learn 18/23

Ich schaue auf eine emotional aufregende Woche zurück – wobei, eher emotional lernende Woche. Ich lerne, mich besser abzugrenzen und klarer zu werden, in meiner Kommunikation. Das ist in jedem Fall erwähnenswert 😉

Ansonsten habe ich über das Format meines Reflect & Learn nachgedacht. Ich will ja selbst den größten Nutzen daraus haben und etwas vergleichbares schaffen, wie eine Tabelle mit Daten, zum Beispiel. Tabellen mit Daten habe ich immer mal im Kopf, die schreibe ich bisher auch nur dort. In echt, im Job, daheim, sind es eher viele diffuse Sätze mit Inhalt. Oder so.

Ich gehe das gemächlich an. Allein, auf die Woche zu schauen und zu sehen, was ich von meinen Aufgaben erledigt habe und was liegen geblieben ist, ist schon erhellend. Oder, auf meine Learnings der Vorwoche zu schauen und zu überlegen, wie war es denn diese Woche? Was davon ist ein wirkliches Learning, was habe ich angefasst, was vertieft?

Entlastungstage

Ein Plan, ein Vorhaben, dass ich aus der Kur mitgebracht habe. Zur Entlastung meiner selbst und meines Organismus, einmal die Woche einen Entlastungstag einzuplanen. Einen Tag mit mehr Ruhe und weniger Essen, zum Beispiel in Form eines Molketages oder Reistages.
Nun.
I tried.
Entlastungstage fallen mir schwer. Die Disziplin, von morgens bis abends Molke zu trinken oder Reis ohne Salz zu essen, geht mir völlig ab. Ja, ich kann das hervorragend, wenn es ein Fasten einläutet. Einfach so, ohne Fasten, ist es sehr anstrengend für mich. Ich kämpfe den ganzen Tag mit dem Essen anderer Menschen. Ab Abend war ich gereizt und im Zumba war ich müde und abgeschlagen. Essen ist gut und ich will keine Entlastungstage. Von daher ist diese Idee direkt gestrichen. Ich entlaste, bevor ich faste. Punkt.

Viel besser passt es für mich, an 3 Abenden die Woche auf das Abendessen zu verzichten – also eine verlängerte Fastenpause von 15 oder 16 Uhr an bis zum nächsten Morgen zu machen. Das fordert mich weniger und tut mir gut. Getestet habe ich das schon im vergangenen Jahr und ich werde es wieder für mich einführen.

Bewegung

Bewegung ist und bleibt DAS Thema für mich. Das A, das O, das Z. Es geht nur mit Bewegung. Alle weiteren Prozesse, wie, ausgewogen essen, gute Laune, stabiles Gemüt, hängen an diesem Punkt. An der Bewegung.

Bewegung im Alltag hat vergangene Woche noch besser geklappt. Ich habe meine drei Termine Sport eingehalten und dabei sogar was ganz Neues ausprobiert. Am Donnerstag war ich im Intervalltraining bei meinem Sportverein. Ein Angebot, das keine zusätzlichen Kosten generiert. Ich hatte erst noch Bedenken, ob ich fit genut für so ein Format bin. Und siehe da, in Level 1 konnte ich sehr gut mitmachen und zum Lohn gab es auch einen kleinen Muskelkater am Hintern 😉

Außerdem war ich im Zumba und einmal joggen. Zusätzlich bin ich drei mal mit dem Rad zur Arbeit gefahren und zwei mal spazieren gegangen. Ich würde sagen – es läuft! So kann es weitergehen! Die Regenhose fürs Radfahren habe ich jetzt erstmal auf meine Wunschliste zum Geburtstag geschrieben. Und dann – wenn sie mir niemand schenkt – kaufe ich sie mir selbst. Nach meinem Geburtstag 😉

Ich bewege mich ansonsten weiter. Das darf ich hier jede Woche im Reflect & Learn wiederholen. Wie wichtig das für mich ist. Damit ich es auch an den Tagen, an denen es mir weniger gut geht, umsetze. Most important point!

Meine Morgengymnastik habe ich zudem letzte Woche an 4 von 4 Arbeitstagen gemacht. Ein Tag war Feiertag und an Feiertagen und Wochenenden habe ich noch keine passende Routine für mich gefunden.

Singen

Auch im Gesangsunterricht war ich die Woche! Und habe gute Fortschritte gemacht, beim Thema “ich singe durch die Stirn”. Also, ich bin auf dem Weg. Gerade hängt die Stimme irgendwo zwischen den Augen.
Ich beginne, meine Stimme immer besser über die Atmung und die Bauchmuskulatur zu steuern. Ich singe weniger “einfach so” und immer mehr “kontrolliert”.

Einen Song hatte ich mir überlegt, auswendig zu lernen in der vergangenen Woche. Besser noch, jede Woche einen neuen Song auswendig zu lernen, um auch daheim ins Singen zu kommen. Nun, ausgesucht habe ich mir “High on Life” von Martin Garrix. Und gesungen habe ich das auch. Auswendig – da arbeite ich gerade dran 😉

Ich bin für den Moment super stolz auf mich. Weil ich angefangen habe! Ich habe mir das schon öfter überlegt, Lieblingslieder mal so zu lernen, dass ich textsicher im Auto mitsinge. Endlich komme ich dazu! Wobei die Texte, die ich mir ansonsten gerne mal spontan ausdenke, auch ganz amüsant sein können 😉

Lernen

Sowohl als auch. Im Job und Privat. Das Lernen kommt aktuell zu kurz. Mir fehlt oft die Zeit oder der passende Moment. Ich darf auch dieses Thema priorisieren, allerdings immer erst NACH der Bewegung. Daher habe ich weiter den Fokus auf einem bewegten Leben, danach lerne ich dann dazu!

Lernthemen ergeben sich dabei täglich, vielfältig. Von Englisch im Allgemeinen über Themen im Agilen Arbeiten über meinen Heilpraktikerunterricht. Vielleicht es auch das genau das Thema. Es ist zu viel Angebot auf zu wenig Zeit.

Resonanz zu Woche 18

Ich bin – wieder – sehr stolz auf mich! Eine gute Woche!

  • Ich singe! Letzte Woche: High on Life von Martin Garrix
  • Ich bewege mich! Zumba, Joggen, Intervalltraining
  • Ich stelle fest, dass mir Entlastungstage schwer fallen und verabschiede mich direkt von dieser Idee
  • Dafür plane ich, drei mal die Woche abends auf das Abendessen zu verzichten
  • Ich habe keinerlei Lust auf Softdrinks
  • Ich lasse die Zwischenmahlzeit am Vormittag weg – jeden Vormittag!
  • Ich mache morgens 10 Minuten Gymnastik
  • Ich fahre mit dem Rad zu Arbeit
  • Ich habe wieder einen Essensplan für die Woche geschrieben
  • Und ich bleibe in Bewegung! Das ist das A und O für mich!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert