Reflect & Learn 24/23

Wenn du dir das Bild ganz genau anschaust, findest du einen Unterschied zur Woche vorher. Einen kleinen Unterschied. Ich backe auch gerade nur kleine Brötchen. Und große Schritte will auch mein Fuß immer noch nicht gehen. Es war eine langsame Woche, mit großem Fokus auf dem Job. Ich war viel in Gedanken und konnte dennoch auch auf meine eigenen Themen schauen. Das ist ganz cool 🤗

Füße

Mit Kokosöl Eincremen, ob mit oder ohne Socken drauf, ist gestrichen. Meine Füße sind nicht so Kokos. Ich habe das drei mal probiert und jedes Mal waren meine Füße etwas trockener am nächsten Morgen, bis hin zu rissig. Das Experiment weiter durchzuführen erschien mir sinnlos. Ich bin jetzt wieder bei der Morengo-Butter von Hildegard Brauckmann und sehe zu, dass die rissigen Stellen wieder glatt werden.

Ich nehme auch weiterhin mein Fußbad abends und das tut mir auch weiterhin sehr gut. Inzwischen wird das zu einem Ritual, auf das ich mich freue. Auf das Reinigen meines Gesichtes freue ich mich zum Beispiel nicht – und tue natürlich dennoch 😉

Übungen für die Füße mache ich auch weiterhin, auf die Zehenspitzen, auf die Ferse, abends massiere ich auch das schmerzende Gelenk rechts. Es ist besser geworden. Es ist noch lange nicht gut. Weder das Großzehengrundgelenk noch der Nagelpilz. Das wird auch beides seine Zeit brauchen. In der kommenden Woche bin ich beim Orthopäden. Wieder ein Stück weiter.

Es braucht Geduld. Und ich probiere in der Zwischenzeit Dinge wie, wie das Kokosöl, um zu lernen, was mir gut tut!

Ernährung

Hatten wir auch, diese Woche. Eine normale Woche ohne Feiertage. Dafür mit neuen Elementen am Nachmittag. K5 hat einen neuen Sport ausprobiert, was mich natürlich auch erstmal herausfordert. Andere Uhrzeiten im Job, das Jonglieren von Terminen und Abholzeiten, andere Snackzeiten, andere Zeiten im Abendessen. Von außen betrachtet waren es zwei Termine, in denen mein Sohn bei einem neuen Sport geschnuppert hat. Ganz einfach, im Grunde.

Und doch liegt da viel Herausforderung. Mein Tag hat auch 24 Stunden, wie jeder Tag, von uns allen. Ich habe in der vergangenen Woche am Nachmittag Kaffee getrunken und Brezeln gekauft und Süßes gesnackt. Weil ich genau diese Lösungsansätze schon seit Jahren so bediene. Da bin ich nicht stolz drauf, es bringt uns aber auch nicht um.

Es gab auch Frisches! Brokkoli zum Beispiel, um Möhren und Süßkartoffel und Zucchini. Tomaten sowieso. Und Erdbeeren satt am Wochenende. Wir haben nichts Neues probiert, aber das Alte gut gefüllt, und es war auch viel Gesundes dabei. Ich bin soweit zufrieden mit der Umsetzung und habe auch für die neue Woche einen sinnvollen Plan für unser Essen geschrieben. Damit wir im Plan bleiben. Und es dabei lecker ist.

Zeit für neue Gerichte ist dann, wenn Zeit ist. Mit Druck mir selbst gegenüber komme ich nicht weiter. Und am Wochenende haben wir gegrillt und die Jungs haben toll mitgeholfen. Es ist schön, gemeinsam vorzubereiten und gemeinsam zu essen ❤️

Sport

Sport war wenig. Dienstag Zumba, da war ich zu müde und mein Fuß findet es auch nicht so toll, wenn ich auf ihm herumhüpfe. Joggen war ich demnach heute nicht. Und spazieren nur am Freitag. Da ging es mir auch mental am Besten.

Ich habe dafür meinen Sohn zum Sport begleitet, ins Tanzstudio. Und die Stimmung dort, das Umfeld, hat mich sehr motiviert, doch mal die Fühler Richtung Tanzen auszustrecken. Es gibt offene Workshops auch für Erwachsene. Vielleicht. Ich höre Musik, und ich will tanzen. Direkt. Tanzen macht mich glücklich. Ich weiß das.

Ich weiß auch, es ist das zu verstärken, was mir gut tut. Tanzen gehört da definitiv dazu. Daher schaue ich mal auf die Website der Tanzschule, wann die was für Erwachsene anbieten. Es ist halt auch immer zu beachten, dass ich in keinem Fall die Kinder vernachlässigen will und darf. So schön das auch ist, was für sich zu tun, die Zeit zwischen Job und Abendessen brauche ich dann doch für die Kinder. Die Kinder brauchen mich. Dem kann ich nicht weglaufen.

Ordnung

Ein wenig. Ich sehe die Unordnung. Ich lächele ihr zu. Meinen Schwung vom letzten Wochenende konnte ich in der vergangenen Woche nicht weiterführen. Auch das kenne ich schon und kann gut damit umgehen. Die Ressource Zeit für Ordnung hat nicht die höchste Prio. Im Zweifel sind die Kinder wichtiger, und auch der Job. Das ich dennoch die Ordnung brauche, um beiden Jobs gewachsen zu sein und in beiden Jobs die Leistungen zu bringen, die notwendig sind, ist mir bewusst. Also – darf ich die Ordnung auch in Zukunft höher priorisieren. Sie ist der Schlüssel zu meinem Erfolg, meinem Wohlbefinden.

Ich habe in kleinen Schritten kleine Dinge erledigt, in der vergangenen Woche. So mache ich weiter. Ich darf ein ordentliches Vorbild sein. Ich will ein ordentliches Vorbild sein. Ohm!

Fazit

Eine durchwachsene Woche mit wenig Zeit für mich selbst. Dinge, die mir gut tun, hatten wenig Fokus. Ich darf besser auf mich aufpassen und Dinge wie Bewegung (spazieren gehen) und Ordnung in bunten Farben in meinen Kalender malen.

Ich bin jedenfalls ausmerksam. Und Ich bin auch stolz auf mich! Ich habe auch gesund gekocht und mir Zeit für die Kinder genommen. Und ich habe ein weiteres Buch gelesen.

Ich darf lernen, dass ich auch mit kleineren Ansprüchen an mich selbst glücklich sein kann!

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