Larissa

  • unbeschrieben dahingehend

    Wieder verneigt sich ein Tag vor seinem Ende und geht unbeschrieben dahin. Wie so viele Tage vor ihm. Ich bin so beschäftigt, damit, den Elefanten aus der Kellertür in den Garten zu bugsieren, dass ich ganz und gar nicht dazu kommen, beschreibende Worte zu finden. Meine Tage sind ähnlich, gleich und völlig unterschiedlich. Ich ziehe…

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  • Elefantenworte

    Heldin der Worte, die gelingend schweigen. Ich packe Gefühle und Ideen schillernd ein, golden, und verziere meine Geschenke mit bunten Adjektiven. Es ist eine Freude, mich lesend auszupacken, ein beschwingtes Rauschen. Weitergehend, mit dem Gefühl, etwas erfahren zu haben, etwas gelernt zu haben, dabei ist es nur – eine Illusion, ein Trugbild, eine Morgana, eine…

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  • Einladung zum Schreiben

    Ich habe eine Situation, die zum Schreiben einlädt. Eine Situation beschreibend. Ist das dann – situatives Schreiben? Stellen sich daraus situative Fragen, wie – Beschreib doch mal, warum bist du hier? Ja, also – weil ich den Job möchte! Oder, etwas ehrlicher – weil ich Geld verdienen muss. Ausreichend Geld, um meine Familie, meine Kinder…

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  • das Konzept der Dankbarkeit

    Heute schick ich mir eine leicht verwunderte Dankeskarte an mich selbst. Da steht drauf, dass ich ziemlich verblüfft bin, weil ich mich dankbar fühle. Einfach so, von innen heraus. Ein verblüffend leichtes Gefühl. Eventuell so leicht, dass es hinter so polterlautschweren Gefühlen wie Wut oder Neid oder Frust bislang keine Wahrnehmungschance hatte. Dankbar nehme ich…

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  • ohne Ziffern kein Blatt

    Ohne Buchstaben keine Worte. Mir fehlen auch welche, also, Worte. Zeichen hingegen habe ich gleich mehrere. In Ypsilon-Grün, Purple-P und auch in Orange-U, samt blauer Fragezeichen. Ich habe sie lange aufgehoben. In Kisten, mal dort, mal hier, mal irgendwo. Magnetbuchstaben. Eines der Lieblingsspielzeuge von Herrn Richter und Frau Lehrerin. Vielleicht sind sie deswegen, wer sie…

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  • erklärbär

    Was ist fast noch schlimmer, als Dummfrager? Dummerklärer! Also, Menschen, die mir die Welt erklären als sei ich 5 Jahre alt. Allerdings ungefragt. Es gibt einen Begriff dafür – Mansplaining – und das, ich sags mal so, ist noch schlimmer als Menschen, die nicht selber denken und alles fragen. Oder vielleicht ist es auch nur…

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